Medizinische Ernährung- Wenn die Mitochondrien Fett statt Zucker verbrennen

Bei der ketogenen Ernährung nutzt der Körper Fett statt Zucker als primäre Energiequelle. Die dabei entstehenden Ketonkörper können von den Mitochondrien zur Energiegewinnung genutzt werden – daher der Name. Da Ketonkörper auch unabhängig von der Nahrungsaufnahme produziert werden, kann dies zu einer gleichmäßigeren Energieversorgung des Körpers und des Gehirns beitragen.
Die Ketogene Metabolische Therapie (KMT), auch medizinische ketogene Ernährung genannt, ist eine spezielle Ernährungsform, die die tief in den Stoffwechsel eingreift. Ursprünglich wurde sie vor über 100 Jahren im Kontext der Epilepsiebehandlung entwickelt. In den letzten Jahren wird sie zunehmend auch bei anderen Beschwerdebildern wissenschaftlich untersucht.
Ein möglicher Grund dafür scheint zu sein, dass eine ketogene Ernährung mitochondriale Prozesse beeinflussen kann – so zumindest die aktuell diskutierten Mechanismen. Darüber hinaus steht die Frage einer gleichmäßigeren Energieversorgung des Körpers und des Gehirns im Fokus der Forschung.
Die KMT wird unter anderem im Zusammenhang mit folgenden Beschwerdebildern untersucht – die Evidenzlage ist dabei je nach Bereich unterschiedlich stark:
Die medizinische ketogene Ernährung sollte immer fachlich begleitet werden, insbesondere bei bestehender Medikamenteneinnahme oder schweren Vorerkrankungen. Im Vorgespräch und im Kurs werden mögliche Risiken, Nebenwirkungen sowie Kontraindikationen ausführlich besprochen.
Die KMT ist eine intensive Stoffwechselintervention – aber definitiv kein Allheilmittel. Sie kann allerdings eine metabolische Grundlage schaffen – so zumindest die aktuell diskutierte Hypothese – auf der andere therapeutische Maßnahmen aufbauen können.
Lassen Sie uns in einem kostenlosen Gespräch klären, ob die KMT für Sie geeignet sein könnte.